So wird Weihnachten mit Hund und Katze tierisch gut

Veröffentlicht am 22 Dezember 2016 Schreibe einen Kommentar

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Ganz viel Glitzer, Glitzer!

Ganz viel Glitzer, ein aufregender Baum, der förmlich zum Spielen einlädt und überall Leckereien, die herumliegen oder auch mal vom Tisch herunterfallen – Hunde und Katzen mögen die Weihnachtstage als wahres Fest empfinden. Doch wenn man als Hunde- oder Katzenhalter nicht aufpasst, können die Feiertage schnell zum Albtraum werden: Bestimmte Nahrungsmittel oder Dekorationen sind für unsere Lieblinge ungeeignet, bergen Verletzungsgefahren oder sind sogar giftig.

 

 Vorsicht vor ausgefuchsten Leckermäulern

Wenn Herrchen oder Frauchen mit der Familie an Weihnachten das Haus verlassen, gilt es, bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, bevor man die Türen hinter sich schließt. Die Versuchung ganz in Ruhe von der Weihnachtsgans zu naschen, wenn alle ausgeflogen sind, ist für so manchen Vierbeiner riesengroß – Gelegenheit macht Diebe! Manche Hunde und Katzen verwandeln sich in solchen Situationen gerne mal in wahre Akrobaten. Alle Leckereien sollten für Hund und Katze unmöglich zu erreichen sein. Am besten lagert man das Festmahl im Kühlschrank oder wortwörtlich hinter verschlossenen Türen, damit sich auch die ausgefuchstesten Vierbeiner nicht den Magen verderben.

 

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Nicht nur beim Alleinsein warten Gefahren, auch im Beisammensein mit dem Tierhalter können unüberlegte Taten Hund und Katze zum Verhängnis werden. Es mag zwar lieb gemeint sein, mal etwas vom Essenstisch für das Tier herunterfallen zu lassen, ihnen Essensreste, Gebäck oder Süßigkeiten zu geben, allerdings sind diese Lebensmittel äußerst ungeeignet und teilweise gefährlich für Kaltschnauzen und Samtpfoten. Hunden und Katzen fehlt zum Beispiel ein Enzym zur Verdauung von Theobromin, eines Stoffes, der in Schokolade enthalten ist, sodass sie sich daran vergiften können. Schon geringe Mengen können schwere Symptome auslösen, die schnellstmöglich von einem Tierarzt behandelt werden sollten. Als gut verdauliche Alternative kann man dem Vierbeiner deshalb lieber Hunde- oder Katzenkekse schenken. Tipps und Rezepte sowie bestens geeignetes Gebäck findet Ihr auf www.vet-concept.de unter „Kauartikel“ und „Gebäck“, in unserem Blogbeitrag „In der Weihnachtsbäckerei…“ und in Ausgabe 4/2016 unserer Vet-Concret.

Ist das Unglück schon passiert, kann das neue Diätfutter CAT und DOG Intestinal von Vet-Concept eine rasche Rekonvaleszenz unterstützen, Verdauungsstörungen mildern und die Ausbildung einer belastbaren Mikroflora im Darm fördern. Bei starken Symptomen sollte natürlich unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden.

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Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum, wie schön sind deine Kugeln?!

Gerade der Weihnachtsbaum mit all den Lichtern und baumelnden Kugeln ist sehr anziehend sowohl für den Hund als auch für die Katze. Besonders Katzen springen gerne mal in den Baum und stürzen ihn dabei aus Versehen um. Den Baum also am besten zusätzlich sichern, damit er nicht fallen kann.

Gerne lassen sich Hund und Katze von den gut platzierten glänzenden „Spielbällen“ in ihren Bann ziehen. Versuchen sie die Weihnachtskugeln zu erreichen, kann es schnell passieren, dass eine Glaskugel zerbricht und sich der Vierbeiner verletzt. Als Alternative können stattdessen Plastikkugeln oder Holz- und Strohschmuck dienen.

Sinnvoll ist es außerdem, die unteren Äste am Tannenbaum ungeschmückt zu lassen und zusätzlich Zitrusfrüchte in den Baum zu hängen. Zitronen oder Orangen dienen als Abschreckung, da der Geruch von vielen Vierbeinern als unangenehm empfunden wird. Brennende Kerzen im Weihnachtsbaum stellen ein unnötiges Risiko dar: Hund und Katze können sich verletzen und bei dem Spiel mit dem Feuer sogar Wohnungsbrände entfachen.
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Schön aber gefährlich – diese Weihnachtsdeko ist bedenklich

Da für Katzen das Wasser, in dem die Tannenzweige oder der Tannenbaum stehen, giftig ist, ist hier besondere Vorsicht geboten. Gerne trinken Katzen nämlich auch aus anderen Gefäßen als aus ihrem Trinknapf. Entweder stellt man das Grün trocken oder platziert es so, dass die Katze nicht an das Wasser herankommt. Auch beliebte Pflanzen wie Amaryllis, Weihnachtsstern und Mistel enthalten giftige Substanzen. Deshalb sollte man in der Nähe dieser Pflanzen besonders auf seine Fellnase Acht geben. Auf Lametta und Schneesprays sollte man bei der Weihnachtsdekoration ganz verzichten. Beim Verzehr kann es schnell zu einem lebensgefährlichen Darmverschluss kommen. Zeigt das Tier Anzeichen wie Übelkeit, Erbrechen oder Futterverweigerung, sollte man auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchen.

Liebe Grüße,

Nadine

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Dieser Artikel wurde verfasst von Nadine Avermann

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