Ab ins kühle Nass – Baden mit dem Hund

Veröffentlicht am 26 August 2016 7 Kommentare

 

Damit der Badespaß mit dem Hund nicht ins Wasser fällt

Hundstage – es ist heiß und ihr braucht eine Abkühlung? Eure Vierbeiner aber auch!

Im Sommer locken viele verschiedene Bademöglichkeiten und Gewässer, die ihr natürlich auch mit eurem Hund teilen sollt. Es gibt jedoch einige Gefahren in und um Gewässer, die ihr bedenken müsst, damit der gemütliche Badetag nicht buchstäblich ins Wasser fällt.

Also, was müsst ihr wissen, damit euer Hund im Wasser in Sicherheit ist? 

 

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Schwimmen liegt nicht in jeder Hundenatur

Nicht jeder Hund ist zum Schwimmen geboren. Es gibt Rassen, die das Wasser besonders lieben. Zu diesen gehören unter anderem der Labrador, der Golden Retriever und, wie es die Namen schon verraten, der portugiesische und spanische Wasserhund.

Jedoch gibt es auch Rassen, wie zum Beispiel Möpse, Bulldoggen und Greyhounds, die durch ihren Körperbau oder ihre Behaarung nicht oder nur mit sehr großem Aufwand schwimmen können. Zu diesen gehören Hunde mit kurzen Nasen und Beinen. Sie haben einen massiven Körperbau, der für die Anforderungen des Schwimmens häufig nicht gut geeignet ist. Für Hunde mit einem schweren Körper oder mit sehr langem Fell gestaltet sich das Schwimmen ebenfalls schwieriger. Wenn wir mit schweren Kleidungsstücken ins Wasser steigen, wird das Schwimmen für uns ja auch deutlich anstrengender.

Die körperlichen Eigenschaften sagen jedoch nicht alles aus. Wasser ist ganz einfach Geschmackssache. Die deutsche Dogge und der Dalmatiner haben zum Beispiel den Ruf, etwas wasserscheu zu sein.

Zudem sollten Hunde, die unter Diabetes, Herzproblemen oder Epilepsie leiden, Wasser möglichst meiden, um unvorhergesehene Anfälle oder Kreislaufprobleme zu vermeiden.

 

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Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

Hunde springen nicht einfach ins Wasser und können dann schwimmen. Oftmals haben sie am Anfang Schwierigkeiten oder lernen es nie richtig. Wichtig ist, dass man den Vierbeiner nie unter Druck setzt. Eine langsame Gewöhnung an das Wasser ist wichtig. Besonders bei anfänglichen Schwimmversuchen kann eine Schwimmweste den Vierbeinern helfen. Auch wenn der Hund bereits schwimmen kann, ist diese äußerst sinnvoll. Ein Glück sind Bello & Co nicht eitel und ihr fühlt euch dabei einfach sicherer, ohne die ständige Angst, dass euer Liebling untergeht. Klassische Win-win-Situation also!

 

Sicherer Schwimmer – sicheres Baden?

Nicht ganz! Ein sicherer Schwimmer garantiert kein sicheres Baden. Es gibt Gefahren, die auch für die Schwimmsichersten nicht ohne sind.

Hunde können das Risiko von einer starken Strömung oder einem hohen Wellengang nicht abschätzen. Oft überschätzen sie sich und legen zu wenige Verschnaufpausen ein. Sie verlassen sich ganz auf ihren Besitzer. Also liegt es an euch ihnen Grenzen zu setzen und einzuschätzen, wie gefährlich die Strömung ist!

Auch schwimmgeübte Vierbeiner können bei Erschöpfung, Panik oder Unterkühlung ertrinken. Aber soweit sollte es nicht kommen!

Eine weitere große Gefahr von Gewässern sind zudem Cyanobakterien. Diese befinden sich vor allem in warmen, flachen und ruhigen Bereichen, die für eine lange Zeit viel Sonne ausgesetzt sind. Das Trinken dieses shutterstock_171470714Wassers führt schnell zu einer Vergiftung durch Hepa- und Neurotoxine. Symptome können sich unter anderem durch Lethargie, blasse Schleimhäute, gestörte Orientierung, Muskelspasmen, Lähmungen, Atemnot, Hautreizungen, schwere Durchfälle oder Erbrechen äußern. In solchen Gebieten wird dringend empfohlen, dass ihr euren Hund an die Leine nehmt. Selbst ein Waten durch das Wasser kann zu einer Vergiftung führen, wenn euer Hund sich danach wie gewohnt das Fell und die Pfoten leckt.

 

Vor Scherben, spitzen Steinen und herausstehenden Ästen im Wasser ist äußerste Vorsicht geboten. Die Hundepfoten können verletzt werden und sich schnell entzünden. Also passt immer auf, wie sauber das Gewässer ist, und kontrolliert es lieber zweimal bevor ihr euren Vierbeiner hinein lasst.

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Eine weitere Gefahr besteht, wenn eure Hunde zu viel des Wassers trinken. Schmutz in großen Mengen sowie zu viel Salz- und Chlorwasser sind schädlich und können zu Vergiftungen führen. Also habt immer genug frisches Trinkwasser dabei, falls euer Hund mal doch ein bisschen zu durstig von den Gewässern schlabbert.

 

 Mit viel Wissen bleibt’s weiter spaßig

Jetzt aber keine Angst! Wenn ihr euch gut über die Gefahren informiert, könnt ihr eure vierbeinigen Lieblinge mit gutem Gefühl fröhlich weiter plantschen lassen. Hunde, die einmal auf den Geschmack gekommen sind, lieben das Wasser und was gibt es Schöneres als an einem Sommertag gemütlich neben seinem Hund zu schwimmen?

 

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Also packt die Schwimmweste ein, nehmt eure Hunde mit und dann nichts wie ab ins kühle Nass! 🙂

Liebe Grüße,

Nadine

PS.: Wer es mit der Sonne etwas übertrieben hat findet hier Tipps um Hitzschlag oder Sonnenstich zu vermeiden und was zu tun ist wenn es doch dazu kam.

 

 

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Dieser Artikel wurde verfasst von Nadine Avermann

7 Kommentare

  • Lena says:

    Ein toller Blogbeitrag !! Habe ein paar Dinge dazu gelernt. Meine zwei Schäferhunde sind sehr gute Schwimmer und habe Spaß im Wasser. Ich muss sie eher bremsen 🙂 wir fahren bei der Hitze am liebsten an den See. LG Lena

  • Rosi Schumacher says:

    Mit dem Eis ist 1 coole Idee 😀Shana kann tagsüber wählen, ob sie draußen im Hof oder Garten sein möchte, oder im Haus an verschiedenen Plätzen.Sie ist der 3. Hund und alle höchstens mit Pfoten ins Wasser 😅 Mischlinge aus verschiedenen Gegenden

  • Isabella says:

    Dalmatiner sind sehr wasserfreudige Hunde, ich hab selbst zwei und im Sommer sind sie nicht rauszubekommen. Aber nicht nur meine eigenen, auch 90% der anderen die ich kenne sind ganz verrückt nach Wasser 😉 Ansonsten ein super Artikel 👍🏻

  • Renate says:

    Leider gibt es bei uns keine Gewässer, in das Hunde reindürfen. Also heißt es, viel chillen, feuchte Handtücher und tagsüber nur kurz rausgehen.

  • Andrea says:

    Wir hatten zufällig rechtzeitig zu der Hitze ein neues Geschirr geholt (curli Brustgeschirr). Das besteht aus so etwas ähnlichem wie Neopren und wird vor dem Anlegen bei Hitze einfach in Wasser getaucht. Das kühlt schön!

  • Mila says:

    Für unseren Whiskey gibts bei diesen Temperaturen immer mal wieder ein Eis. Einfach Trockenfutter einweichen, etwas mit Honig vermischen und ab in die Tiefkühltruhe.
    Außerdem steht auf dem Balkon eine flache Kiste mit Wasser drin. Da kann er ein bisschen planschen und Leckerlies fischen.
    Lange Spaziergänge gibt es im Moment nur Nachts. Wir sind beide totale Nachteulen und schlafen lieber aus.

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